Die Serie von Wahlausgängen, die mich erfreuen, geht weiter. Armin Laschet, der nette konservative Onkel aus der Chefetage einer weitgehend namenlosen Wurstfabrik schlägt Graf Voldemerz, Herrscher von Blackrock und das wohl nur dank der Unterstützung der Unterstützer von Nobbi Röttgen, Fielmannbrillenmodel a.D. und Rollenbild aller zu netten Männer.
Wir bleiben also höchstwahrscheinlich von Friedrichs (der Xte) neoliberaler Kanzlerägide verschont und er kann wieder zurück in den Untergrund krummer Deals und zukurzgedachter Wirtschaftsoptimierung, wo er dann an langen Tischen in hochgelegenen Büros Witze über Minderheiten machen möge.
Rechtsanwalt Fernkorn stellt klar, dass dies alles rein ausgedachte Ausführungen sind, die sich allerdings an realexistierenden Anmerkungen des Merzes orientieren. Er kann mir aber gerne schreiben, wenn er sich nicht getroffen fühlt. Oder gerade wenn er sich getroffen fühlt.
So versatil ist Sprache, dass sogar Gegensätzliches mit einem Wort ausgedrückt werden kann. Und genau in diesem Sinne – keine Merzrevolution!

One reply on “Keine Merzrevolution!”
[…] Das ist wirklich bemerkenswert, der Mann kann nicht nur eine Sci-Fi-Serie kaufen, weil sie ihm so gut gefällt, sondern auch einen Namen abschaffen. Ich vermute, dass sowas zuletzt A**** geschafft hat, das ohne Zweifel größte Arschloch der Weltgeschichte, der deshalb in diesem Blog auch nicht namentlich genannt werden soll, anders als Lord Voldemerz. […]