Kategorie: montag: musique
The Rhythm Of My Life
VÖ: 26.03.21
CARNAGE
Nick Cave (diesmal in Zusammenarbeit mit Warren Ellis) hat ein weiteres hochgelobtes Album veröffentlicht. Der neueste Cavesche Schwermut ist natürlich Pflichtprogramm.
Respect
Frühling
Teil drei der Frühlingsbegrüßungszeremonie und heute lacht sogar die Sonne.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, deswegen bekommt ihr noch die dystopische Variation serviert.
Mehr zu den Uncertain Four Seasons unter:
One last time
Vorher-Nachher-Show
Heute begeben wir uns musikalisch in die Welt der plastischen Chirurgie. Genau! Es geht um’s Covern von Songs. Let’s go!
Ein flotter 80er Jahre Klassiker von Robert Palmer verwandelt sich in eine bassige, lässig wabernde Melodiebombe. Locker einer der besten Cover der 2000er. Offensichtlich ist die Anlehnung an den Twin Peaks (Palmer!) Soundtrack, den Terje geschickt in den Beat einwebt. Bryan Ferry gibt dem ganzen einen angemessenen Schuss Nostalgie. Der Song war so gut, dass er dann sogar zwei Mal veröffentlich wurde, sowohl auf Ferrys Album Avonmore als auch auf Terjes It’s Album Time.
Fast könnte man auf die Idee kommen, dass Reznor den Song gecovert hat, aber es war natürlich andersrum. Wir verdanken Rick Rubin, dass er Cashs Geradlinigkeit für einige wunderschöne Cover zu nutzen wusste und u.a. Hurt damit weltbekannt machte. Zwei Versionen der gleichen Verzweiflung.
Zwei der wohl meistgecoverten Songs der Musikgeschichte. Und was macht Herr Kamakawiwo’ole? Er schnappt sich seine Ukulele und verschmilzt sie zu einer puristischen Hymne an die Menschlichkeit, den Zusammenhalt und die Liebe.
weeping smiles
Die zweite Playlist. Diesmal für unverbesserliche Romantiker und lyrische Naturen.
Zeit die Ohrringe rauszukramen, die sie damals vergessen hat. Oder er.
Zeit an dem Parfüm zu riechen, was ganz hinten im Schrank steht. Ist es süßer als früher? Ist es zu süß? Oder gerade süß genug?
Zeit die Taschentücher mal wieder korrekt zu verwenden, zum Putzen der Nase oder um Tränen zu trocknen.
Zeit sich fallen zu lassen, ohne jemals aufzuschlagen.
uppers @ spotify
Ich werde in nächster Zeit einige Spotify-Playlisten erstellen und fortlaufend erweitern. Den Anfang macht „uppers“ mit tanzbaren electronic tracks, vor allem von disco, world music oder auch breakbeat geküsst.
Viel Spaß!
Jesus, Etc.
Articulation
Future Islands – Hit the coast
Swans – The Seer
Schlicht eine abgefahrene musikalische Erfahrung.
Here’s to you, Ennio
Ennio Morricone ist am 6. Juli 2020 in Rom gestorben. Ich kann mich erinnern, weil ich da blöderweise Geburtstag hatte. Bekannt geworden ist Mr. Morricone durch seine Musik, die er vor allem für Filme komponiert hat. Und obwohl das hauptsächlich Instrumentalmusik war, gab es auch Mal Gesang, so wie bei dem von Joan Baez berühmt gemachten „Here’s to you“. Spotify sagt: Mein Topsong 2020 und da Chöre vor allem laut bombastisch wirken, hassen mich meine Nachbarn jetzt noch ein wenig mehr. Dann mal los!
Pete Seeger – Little Boxes
Eine wunderbar treffende musikalische Aufarbeitung des Konformismus, die ich bevorzugt in Büroumgebungen auflege.
