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dienstag: die öffentliche meinung

Beef in Argentinien

Es gibt Streit zwischen der Argentinischen Regierung und den dortigen Fleischproduzenten (SPIEGEL). Hintergrund ist ein kürzlich erlassenes Exportverbot für Argentinisches Rindfleisch. Da das Fleisch aufgrund der starken Inflation für den Binnenmarkt zu teuer geworden ist, möchte die Regierung Druck auf die Fleischproduzenten ausüben. Die Kontern mit einem einwöchigen Verkaufsstopp für jegliches Rindfleisch.

Es gibt also ordentlich Beef in Argentinien und deswegen kein Beef mehr.

Ein Problem? Nicht wirklich…

Bei Lichte betrachtet, ist es vielmehr ordentlicher Schwachsinn, Rindfleisch um die ganze Welt zu transportieren. Daneben ist es ideologisch aufgeladener Mumpitz, Rindfleisch aus Argentinien als etwas Besonderes anzupreisen. Die Qualität des Fleisches hängt von der Züchtung, Haltung und Fütterung ab. Das Gras ist in Argentinien auch nicht grüner und wächst überall.

Leid tun können einem die Menschen in Argentinien, die unter den wirtschaftlichen Folgen der langjährigen Wirtschaftskrise(n) zu leiden haben. Und – vor allem – die Kühe. Spätestens wenn der Beef vorbei ist.

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