Angela, oh Angela, Du hast so wunderschönes Haar, Und einen Mund so sinnlich, Wie Jens Spahns Aura kindlich. Wird dein Verkehrsminister frech, Dann scheuerst du ihm eine, Erhebt ein Schulz die Stimme, Dann steht er bald alleine. Der deutschen Seel' am Busen hast genährt, Uns täglich sanft ins Kindbett abgelegt, Dein Benz war unser liebstes Traumgefährt, Kein Misstrauen hätten wir jemals gehegt. Doch was ist nun beim großen C, Die Wahlen enden wie bei Moby Dick, Das C taucht tief und es tut weh, Mein blaues Haar denkt: das ist sick! Die Grünen scharren schon mit den Sandalen, Die Irren gröhlen froh bei Quergedenk, Am Horizont, da drohen bald die nächsten Wahlen, Sie sind beileibe nicht das angedacht' Geschenk. Dieses Laschet das ist viel zu eng, Keucht Angela und Markus bellt ihr bei, Der Multikulti-Pöbel kommt und sein Gemeng, Die Grüne Armee Fraktion dreht frei. Willst du mir einen Baerbock aufbinden, Oder den Habeck zum Gärtner machen, Wie sollen wir denn einen Kanzler finden, Ich finde das wirklich nicht zum lachen. Fasst sie endlich, sperrt Sie ein, Zetert Lord Voldemerz aus dem Verließ, Wir können nicht, wir sind zu klein, Kein Impftermin und uns geht's mies. Am Ende bleibt da nur der Adenauerfimmel, Denn sicher ist, wir leben alle unter dem gleichen Himmel, Aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont, Und es vielleicht von Anfang an schon nicht gekonnt.
* Danke an Christoph K. und Rezo für die Inspiration bei der Titelgebung.
