Diese Woche fucked up: Mein Privatleben leidet nicht nur unter Corona, sondern auch unter dem explosiven, ja fast potenziellen Anstieg von Babies. Und wenn ich Babies sage, meine ich nicht die heißen Bräute aus den Musikvideos, die es beide nicht mehr gibt, sondern pissende, scheißende, kotzende Sozialschmarotzer mit mindestens 3 Kilogramm Lebendgewicht. Darunter sind sie meistens tot.
Was also von meiner sozialen Existenz nach Abzug aller Frauen mit denen ich mich kalt verkracht habe, aller Berlinflüchtlinge (Geld oder Liebe) und wieder weggezogenen Zugezogenen übrig geblieben ist, wird nun durch die Pampersarmee plattgemacht, nicht ohne hysterisches Lachen und plärrendes Geschrei.
Ich versehe Freunde mit Kindern mittlerweile präventiv mit Kinderemojis, für jedes Kind einen, so dass ich auf den ersten Blick sehe, wen ich wochendnah gar nicht erst anrufen brauche. Und alle paar Wochen bekomme ich eine neue Nachricht zugeschickt, unsere Anna/Wanja/Luise/Stefan/Horst * 32.13.2020, wiegt 12434542 g, gesund aber noch etwas wacklig auf den Beinen und ein Bild dazu, was eine uniforme Masse Speck mit zwei Schlitzen drin zeigt, die wohl Augen darstellen sollen. SÜSS!
Nicht dass ich hier falsch verstanden werde, ich liebe Kinder, vor allem die Schlauen. Deshalb weiß ich auch erst, ob ich sie mag, wenn sie einigermaßen reden können und dann finde ich es geil, wenn sie Sachen sagen, die auch mein Großvater hätte sagen können. Das finde ich SÜSS!
Falls ich irgendwann Kinder bekommen wollen werde, dann könnt ihr euch jedenfalls auf was gefasst machen. Es wird die subversivste Babyinformationspropaganda ever und ihr werdet euch wünschen, dass ich das Kinde nur angezog’n hätt‘ wie Adolf..!
Bis dahin könnt ihr gerne noch etwas nachbumsen, ich komme schon klar mit den Kleinen, schlafe schließlich selbst in Fötusstellung.
